Schriftleser

Feldpost lesen lassen: Briefe aus dem Krieg, Wort für Wort

Ein Bündel Briefe vom Großvater aus Russland, Karten aus Frankreich 1916, der letzte Brief vor Stalingrad. Laden Sie Fotos hoch, der Schriftleser schreibt die Briefe ab und gibt sie in heutigem Deutsch wieder.

Die ersten zwei Seiten sind kostenlos. Danach 10 Seiten für 7,90 €, einmalig, kein Abo.

So geht es

Sie brauchen kein Konto und kein Abo. Nach einer Minute sehen Sie, ob die Seite lesbar ist.

  1. Foto hochladen

    Ein Handyfoto der Seite oder ein Bildschirmfoto aus Matricula, Archion, Ancestry oder FamilySearch. Schreiben Sie dazu, woher das Dokument stammt und welche Namen vorkommen könnten.

  2. Vorschau ansehen

    In etwa einer Minute sehen Sie, um welche Schrift und welches Dokument es sich handelt und wie die ersten Zeilen lauten. Kostenlos.

  3. Ergebnis per E-Mail

    Abschrift, heutiges Deutsch, Namen, Orte und Daten kommen per E-Mail und bleiben in Ihrem Konto. Die ersten zwei Seiten sind gratis.

Ein Beispiel: eine Feldpostkarte von Weihnachten 1916

Von einem Soldaten selbst gezeichnet und mit Bleistift beschrieben. Links das Original, rechts die Abschrift. Wo der Leser unsicher war, steht ein Fragezeichen.

Selbst gezeichnete Feldpostkarte von Weihnachten 1916 mit handgeschriebenem Gruß in Kurrent
Feldpostkarte zu Weihnachten 1916, von einem Soldaten selbst gezeichnet. Wikimedia Commons, gemeinfrei.

Abschrift, so wie es dort steht

Den Freunde[n?]: Stille Nacht, ..... Heilige Nacht ... auf treuer Wacht! Fröhliche Weihnachten! sendet

In heutigem Deutsch

An die Freunde: Stille Nacht, heilige Nacht, auf treuer Wacht! Frohe Weihnachten sendet … Der Name des Absenders steht vermutlich auf der Rückseite. Das Wort in eckigen Klammern konnte der Schriftleser nicht sicher lesen.

Was Feldpost besonders macht

Feldpost sind die Briefe und Karten, die Soldaten aus beiden Weltkriegen nach Hause schickten, und die Antworten der Familien an die Front. Viele Familien haben Hunderte davon aufgehoben, in Schuhkartons, mit Bindfaden gebündelt, nach Jahren sortiert. Sie sind meist in Kurrent oder Sütterlin geschrieben, und das macht sie heute für die Enkel unlesbar.

Dazu kommen Besonderheiten, die das Lesen schwer machen, auch für Menschen, die die Schrift kennen:

  • Bleistift, oft verblasst, auf dünnem, vergilbtem Papier. Tinte war an der Front selten.
  • Eng geschrieben, bis an den Rand, manchmal quer über den Text, weil Papier knapp war.
  • Abkürzungen und Militärsprache: „Komp.“, „Rgt.“, „Ers. Batl.“, „i. Felde“, „F.P.Nr.“ für die Feldpostnummer.
  • Ausgelassene Ortsnamen, weil der Standort geheim bleiben musste. Der Brief sagt „hier“ oder „im Osten“.
  • Zensurstempel und Vordrucke auf den Karten, die mitten im Text liegen.

Der Schriftleser liest Bleistift und Tinte, erkennt die Abkürzungen und erklärt sie im heutigen Deutsch. Was er nicht sicher lesen kann, markiert er, statt zu raten.

Was in den Briefen steht

Wer zum ersten Mal die Feldpost der eigenen Familie liest, ist meist überrascht, wie wenig vom Krieg darin steht und wie viel vom Alltag: das Wetter, das Essen, die Frage nach der Ernte und den Kindern, die Bitte um Socken und Tabak, die Sorge um die Mutter. Dazwischen stehen die Sätze, die eine Familie prägen. Manche Briefe sind die einzigen Worte, die von einem Menschen geblieben sind.

Sie bekommen jeden Brief als Abschrift, Zeile für Zeile, und als Text in heutigem Deutsch, den auch die Enkel verstehen. Namen, Orte und Daten stehen noch einmal in einer Liste. So lassen sich die Briefe später nach Personen und Zeit ordnen.

So gehen Sie ein ganzes Bündel an

  1. Sortieren Sie nach Datum, bevor Sie fotografieren. Das Datum steht meist oben rechts oder auf dem Poststempel.
  2. Fotografieren Sie jede Seite einzeln, flach auf den Tisch gelegt, bei Tageslicht ohne Blitz. Bei Bleistift stellen Sie das Foto am Handy etwas dunkler.
  3. Beginnen Sie mit zwei Briefen. Die ersten zwei Seiten sind kostenlos. So sehen Sie, wie gut die Briefe lesbar sind, bevor Sie Geld ausgeben.
  4. Dann in Paketen weiter. Für einen Schuhkarton passt das Paket mit 10 Seiten für 7,90 €, für Hunderte Briefe das Jahresabo mit 480 Seiten für 89 €. Angefangene Dokumente können Sie jederzeit um weitere Seiten ergänzen.

Schreiben Sie dazu, wer schreibt und an wen. „Feldpost von Karl Huber, Gefreiter, an seine Frau Anna in Günzburg, 1942 bis 1944.“ Mit solchen Hinweisen liest der Schriftleser Namen und Orte deutlich sicherer.

Am Ende können Sie alle Abschriften als Word-Datei laden, ausdrucken und an die Familie weitergeben. Ein gebundenes Buch mit Original und Abschrift nebeneinander machen wir auf Anfrage.

Was es kostet

Die Vorschau ist immer kostenlos, die ersten zwei vollständigen Seiten auch. Alle Preise sind Endpreise.

0 €
Vorschau und die ersten zwei Seiten, ohne Konto
7,90 €
10 Seiten, einmalig, kein Abo. Die Seiten verfallen nicht.
89 €
Jahresabo mit 480 Seiten für regelmäßiges Lesen, kündbar mit einem Klick

Bezahlt wird sicher über Stripe: mit Karte, PayPal, TWINT, Apple Pay oder Google Pay. Alle Preise und das Monatsabo

Häufige Fragen

Was kostet es, Feldpost lesen zu lassen?

Die ersten zwei Seiten sind kostenlos. Danach 10 Seiten für 7,90 €, einmalig und ohne Abo. Für große Bündel gibt es das Jahresabo mit 480 Seiten für 89 €, das sind 19 Cent pro Seite.

Die Briefe sind mit Bleistift geschrieben und sehr blass. Geht das?

Meist ja. Machen Sie das Foto bei gutem Tageslicht und stellen Sie es am Handy etwas dunkler. Die kostenlose Vorschau zeigt Ihnen nach einer Minute, ob die Seite lesbar ist, bevor Sie etwas bezahlen.

Sieht jemand anderes die Briefe?

Nein. Die Briefe bleiben privat. Die Fotos werden nach dem Lesen gelöscht, das Ergebnis bleibt 30 Tage für Ihren Link oder dauerhaft in Ihrem Konto, bis Sie es löschen.

Kann ich die Abkürzungen und Einheiten verstehen?

Ja. Das Ergebnis erklärt Militärabkürzungen in heutigem Deutsch, etwa „Ers. Batl.“ als Ersatz-Bataillon. Die Feldpostnummer wird genannt, mit ihr lässt sich in Verzeichnissen die Einheit finden.

Kann ich Briefe später nachreichen?

Ja. An ein angefangenes Dokument hängen Sie jederzeit weitere Fotos an. Die Reihenfolge bleibt erhalten, und alle Briefe stehen zusammen in einer Word-Datei.

Fangen Sie mit dem ersten Brief an

Laden Sie zwei Seiten hoch, die sind kostenlos. In etwa einer Minute sehen Sie die ersten Zeilen in heutigen Buchstaben.