Abschrift, so wie es dort steht
den 22 Sept: kamen gegen 3000 M. kaiserl. Truppen in unsere Stadt, von Hildburghausen, Manfredini, Blankenstein Husaren, Kollowrat nebst dem Prinz Lichtenstein & Prinz Coburg
Urkunde, Grundbuch, Ahnenpass, Postkarte oder ein Zettel im Nachlass: Sie laden ein Foto hoch, der Schriftleser bestimmt die Schrift, schreibt den Text ab und erklärt, was auf der Seite steht.
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den 22 Sept: kamen gegen 3000 M. kaiserl. Truppen in unsere Stadt, von Hildburghausen, Manfredini, Blankenstein Husaren, Kollowrat nebst dem Prinz Lichtenstein & Prinz Coburg
Am 22. September kamen rund 3.000 Mann kaiserlicher Truppen in unsere Stadt: die Regimenter Hildburghausen, Manfredini und Kollowrat und die Blankenstein-Husaren, mit Prinz Liechtenstein und Prinz Coburg.
Fast alle alten deutschen Handschriften gehören zu einer von vier Schriften. Sie müssen sie nicht selbst erkennen, der Schriftleser bestimmt sie im ersten Schritt. Aber es hilft zu wissen, was man vor sich hat:
Dazu kommt der Frakturdruck, die „altdeutsche“ Druckschrift in Büchern und Zeitungen bis 1941. Auch den liest der Schriftleser, etwa in alten Familienbibeln, Chroniken und Ausweisen mit vorgedrucktem Text.
Sieht die Schrift aus wie lauter kleine Zacken, in denen Sie kein einziges Wort finden? Das ist Kurrent oder Sütterlin. Stehen die Buchstaben gerade und gleichmäßig, ist es wahrscheinlich Sütterlin, also nach 1915 geschrieben. Lehnen sie sich schräg nach rechts, mit sehr dünnen und sehr dicken Strichen, ist es Kurrent, also meist älter.
Erkennen Sie einzelne Wörter, nur die Rechtschreibung ist seltsam („seyn“, „Thür“, „Juny“)? Dann ist es lateinische Schreibschrift, und das Problem ist die alte Sprache, nicht die Buchstaben. Große, verschnörkelte Anfangsbuchstaben und lange Schleifen deuten auf eine Kanzlei, also ein Amt.
Für Sie ändert das nichts an der Bedienung. Sie laden das Foto hoch, und das Ergebnis sagt Ihnen gleich am Anfang, um welche Schrift und um welche Art Dokument es sich handelt.
Sie suchen nur ein Wort? Schreiben Sie beim Hochladen in das Feld „Was suchen Sie?“, zum Beispiel „den Beruf des Vaters“ oder „die letzte Spalte“. Dann bekommen Sie die Antwort gleich oben im Ergebnis.
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Ja. Vordruck, Stempel und Handschrift werden gemeinsam gelesen. Bei Formularen wie einem Ahnenpass oder einer Heiratsurkunde sagt das Ergebnis, was in welchem Feld steht.
Fließtext liest es meist sehr zuverlässig. Seltene Namen und Orte sind schwerer, dort markiert es, was unsicher ist. Mit Ihren Hinweisen zu Ort, Zeit und Namen sinkt die Zahl der Lesefehler um etwa ein Drittel. Für wichtige Urkunden prüft auf Wunsch ein erfahrener Leser nach, ab 9 € pro Seite.
Ja. Sie können es als Word-Datei laden oder direkt drucken, mit Original und Abschrift nebeneinander.
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