Schriftleser

Kurrent lesen lassen: in Minuten statt in Stunden

Ein Brief, ein Tagebuch, eine alte Urkunde in deutscher Schreibschrift: Sie laden ein Foto hoch, der Schriftleser schreibt den Text ab und sagt Ihnen in heutigem Deutsch, was dort steht.

Die ersten zwei Seiten sind kostenlos. Danach 10 Seiten für 7,90 €, einmalig, kein Abo.

So geht es

Sie brauchen kein Konto und kein Abo. Nach einer Minute sehen Sie, ob die Seite lesbar ist.

  1. Foto hochladen

    Ein Handyfoto der Seite oder ein Bildschirmfoto aus Matricula, Archion, Ancestry oder FamilySearch. Schreiben Sie dazu, woher das Dokument stammt und welche Namen vorkommen könnten.

  2. Vorschau ansehen

    In etwa einer Minute sehen Sie, um welche Schrift und welches Dokument es sich handelt und wie die ersten Zeilen lauten. Kostenlos.

  3. Ergebnis per E-Mail

    Abschrift, heutiges Deutsch, Namen, Orte und Daten kommen per E-Mail und bleiben in Ihrem Konto. Die ersten zwei Seiten sind gratis.

So liest der Schriftleser eine Kurrentseite

Links das Original, rechts die Abschrift und der Inhalt in heutigem Deutsch. Genau so bekommen Sie Ihr Ergebnis.

Tagebuchseite in deutscher Kurrentschrift aus dem Jahr 1805, Ausschnitt
Tagebuch eines Bürgers aus Oberschwaben, September 1805. Wikimedia Commons, gemeinfrei.

Abschrift, so wie es dort steht

den 22 Sept: kamen gegen 3000 M. kaiserl. Truppen in unsere Stadt, von Hildburghausen, Manfredini, Blankenstein Husaren, Kollowrat nebst dem Prinz Lichtenstein & Prinz Coburg

In heutigem Deutsch

Am 22. September kamen rund 3.000 Mann kaiserlicher Truppen in unsere Stadt: die Regimenter Hildburghausen, Manfredini und Kollowrat und die Blankenstein-Husaren, mit Prinz Liechtenstein und Prinz Coburg.

Was ist Kurrent?

Kurrent ist die deutsche Schreibschrift, die bis etwa 1941 in Schulen gelehrt wurde. Fast alles, was Ihre Vorfahren mit der Hand geschrieben haben, steht in dieser Schrift: Briefe, Tagebücher, Rechnungen, Kirchenbücher, Grundbücher, Rückseiten von Fotos. Wer vor 1930 zur Schule ging, schrieb Kurrent so selbstverständlich wie wir heute unsere Schreibschrift.

Für uns heute sieht Kurrent fremd aus, obwohl es Deutsch ist. Viele Buchstaben haben eine andere Form als heute. Das kleine e sieht aus wie ein n, das kleine s hat je nach Stelle im Wort drei verschiedene Formen, und h, f und das lange s gehen weit nach oben und unten. Dazu kommen die Abkürzungen der Zeit: „Hochfürstl.“ für hochfürstlich, „d.“ für „den“ oder ein Strich über dem Buchstaben, der ihn verdoppelt.

Deshalb scheitern viele am ersten Satz. Wer die Schrift gelernt hat, braucht für eine dicht beschriebene Seite trotzdem eine halbe Stunde. Der Schriftleser braucht ein bis zwei Minuten.

Was Sie bekommen

  • Die Abschrift, Zeile für Zeile. So wie es auf der Seite steht, mit den alten Schreibweisen. Sie können sie neben das Original legen und Wort für Wort vergleichen.
  • Den Inhalt in heutigem Deutsch. Alte Wörter, Abkürzungen und verschlungene Sätze werden so aufgeschrieben, dass Sie sie heute verstehen.
  • Namen, Orte und Daten noch einmal übersichtlich aufgelistet. Das ist der Teil, den Sie für den Stammbaum brauchen.
  • Markierte Stellen. Konnte der Schriftleser ein Wort nicht sicher lesen, steht es in eckigen Klammern mit Fragezeichen, oft mit einer zweiten Lesart. Geraten wird nicht.

Das Ergebnis kommt per E-Mail und bleibt in Ihrem Konto. Sie können es als Word-Datei laden und ausdrucken.

Woher kommt die Lesung, und wie genau ist sie?

Der Schriftleser ist ein Programm mit künstlicher Intelligenz, das Handschrift auf Fotos lesen kann. Fließtext in Kurrent liest es meist sehr zuverlässig. Schwieriger sind seltene Familiennamen, kleine Ortsnamen und starke Abkürzungen, weil dort kein Zusammenhang hilft. Deshalb prüft ein zweiter Durchgang die Namen noch einmal, und deshalb markiert das Programm ehrlich, wo es unsicher war.

Der größte Hebel sind Ihre Hinweise. Schreiben Sie beim Hochladen dazu, aus welchem Ort und welcher Zeit das Dokument stammt und welche Namen vorkommen könnten. Das senkt die Zahl der Lesefehler um etwa ein Drittel.

Für eine wichtige Urkunde können Sie die Abschrift zusätzlich von einem erfahrenen Leser prüfen lassen. Das kostet ab 9 € pro Seite, und Sie bekommen vorher ein Angebot.

Was es kostet

Die Vorschau ist immer kostenlos, die ersten zwei vollständigen Seiten auch. Alle Preise sind Endpreise.

0 €
Vorschau und die ersten zwei Seiten, ohne Konto
7,90 €
10 Seiten, einmalig, kein Abo. Die Seiten verfallen nicht.
89 €
Jahresabo mit 480 Seiten für regelmäßiges Lesen, kündbar mit einem Klick

Bezahlt wird sicher über Stripe: mit Karte, PayPal, TWINT, Apple Pay oder Google Pay. Alle Preise und das Monatsabo

Häufige Fragen

Reicht ein Handyfoto?

Ja. Fotografieren Sie die Seite gerade von oben bei Tageslicht, ohne Blitz. Die Schrift sollte scharf sein und die ganze Seite auf dem Bild. Bildschirmfotos aus einem Archiv-Portal gehen genauso gut.

Ich habe einen ganzen Stapel Briefe. Geht das?

Ja. Laden Sie mehrere Fotos auf einmal hoch oder ein PDF mit bis zu 60 Seiten. Die ersten zwei Seiten sind kostenlos. Für einen Stapel passt das Paket mit 10 Seiten für 7,90 €, für Hunderte Seiten das Jahresabo.

Was ist, wenn die Seite unleserlich ist?

Die Vorschau zeigt Ihnen schon nach einer Minute, ob die Seite lesbar ist. Erst danach entscheiden Sie, ob Sie das vollständige Ergebnis möchten. Sie zahlen nichts für eine Seite, die Sie nicht freischalten.

Ist Kurrent dasselbe wie Sütterlin?

Fast. Sütterlin ist die Schulschrift von 1915 bis 1941, eine aufrechte, einfachere Form der Kurrent. Die Buchstaben sind weitgehend gleich, der Schriftleser liest beides.

Probieren Sie es mit Ihrer ersten Seite

Laden Sie ein Foto hoch. Die Vorschau sehen Sie in etwa einer Minute, die ersten zwei Seiten sind kostenlos, ein Konto brauchen Sie nicht.