Abschrift, so wie es dort steht
Martii 8. | Unruh Josephus Raymundus Fridericus fil. legit. natus hodie media 6. mane. Parentes: Franciscus [Sales?] Unruh Hochfürstl. Hof- und Stadtsyndicus et Maria Antonia uxor nata von Frölichsburg.
Sie haben den Eintrag im Kirchenbuch gefunden, aber nicht gelesen? Laden Sie den Ausschnitt hoch. Der Schriftleser schreibt ihn ab, übersetzt das Latein und listet Namen, Eltern, Paten und Daten auf.
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Ein Handyfoto der Seite oder ein Bildschirmfoto aus Matricula, Archion, Ancestry oder FamilySearch. Schreiben Sie dazu, woher das Dokument stammt und welche Namen vorkommen könnten.
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Ein lateinischer Taufeintrag in Tabellenform aus dem 18. Jahrhundert. Links das Original, rechts die Abschrift und die Bedeutung in heutigem Deutsch.
Martii 8. | Unruh Josephus Raymundus Fridericus fil. legit. natus hodie media 6. mane. Parentes: Franciscus [Sales?] Unruh Hochfürstl. Hof- und Stadtsyndicus et Maria Antonia uxor nata von Frölichsburg.
Getauft am 8. März: Joseph Raymund Friedrich Unruh, eheliches Kind, geboren heute um halb sechs Uhr morgens. Eltern: Franz [Sales?] Unruh, fürstlicher Hof- und Stadtsyndikus, und seine Frau Maria Antonia, geborene von Frölichsburg. Der zweite Vorname des Vaters ist stark abgekürzt, deshalb steht er in Klammern.
Vor der Einführung der Standesämter, in den meisten deutschen Gegenden 1876, führte die Pfarrei die Bücher über Geburt, Heirat und Tod. Für die Ahnenforschung sind sie die wichtigste Quelle, denn sie reichen oft bis ins 17. Jahrhundert zurück. Es gibt drei Arten:
Jeder Eintrag bringt den Stammbaum eine Generation weiter. Aber er ist in Kurrent oder Latein geschrieben, oft mit Abkürzungen, in Spalten oder als dichter Fließtext. Genau dort hilft der Schriftleser.
Katholische Kirchenbücher sind bis ins 19. Jahrhundert meist in Latein geführt, evangelische in Deutsch. Das Latein ist kein Schul-Latein, sondern ein kurzes Kirchenlatein mit immer gleichen Wörtern: „baptizatus“ heißt getauft, „filius legitimus“ ist der eheliche Sohn, „copulati sunt“ heißt sie wurden verheiratet, „sepultus“ heißt begraben. Der Schriftleser übersetzt den Eintrag vollständig und erklärt die Wörter, die man kennen muss.
Besonders tückisch sind lateinische Vornamen und Berufe. Aus „Georgius“ wird Georg, aus „Joannes“ Johann, und ein „agricola“ ist ein Bauer. Auch die Datumsangaben nach Kirchenfesten („Dominica post Pascha“, der Sonntag nach Ostern) rechnet das Ergebnis in ein Datum um, soweit das Jahr bekannt ist.
Unsichere Namen werden markiert. Ist ein Name nicht sicher zu lesen, steht er in eckigen Klammern mit Fragezeichen und einer zweiten Lesart. So wissen Sie, was Sie in anderen Einträgen derselben Familie noch einmal prüfen sollten.
Ist der Eintrag gelesen, kennen Sie die Eltern. Den nächsten Eintrag, ihre Taufe oder Hochzeit, müssen Sie wieder suchen, oft in einem anderen Dorf. Wenn Sie das nicht selbst machen möchten, übernehmen wir die Suche: Bei der Ahnen-Recherche suchen wir eine Linie in den Kirchenbüchern zurück, so weit die Bücher reichen, und belegen jeden Fund mit Quelle. 40 € pro Auftrag, bezahlt wird nur bei Erfolg.
Die Vorschau ist immer kostenlos, die ersten zwei vollständigen Seiten auch. Alle Preise sind Endpreise.
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Ja. Evangelische Bücher sind meist auf Deutsch in Kurrent geschrieben, katholische in Latein. Beides wird gelesen. Auch alte tschechische, polnische und russische Einträge versteht das Programm.
Fotografieren oder schneiden Sie die ganze Zeile über beide Seiten aus, zusammen mit dem Spaltenkopf. Dann weiß der Leser, was in welcher Spalte steht, und das Ergebnis nennt die Spalten beim Namen.
Bei Namen und Orten machen alle Leser Fehler, Menschen wie Maschinen. Der Schriftleser prüft Namen in einem zweiten Durchgang und markiert, was unsicher bleibt. Mit Ihren Hinweisen zu Pfarrei, Jahr und erwarteten Familiennamen sinken die Fehler deutlich. Für eine wichtige Urkunde prüft auf Wunsch ein erfahrener Leser nach, ab 9 € pro Seite.
Es kann sich irren, deshalb zeigt es jedes unsichere Wort an und rät nicht. Sie bekommen Original und Abschrift nebeneinander und können jede Zeile selbst vergleichen.
Laden Sie den Ausschnitt hoch. In etwa einer Minute sehen Sie, wer in dem Eintrag steht. Die ersten zwei Einträge sind kostenlos, ein Konto brauchen Sie nicht.